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Schnelle Härter und Verdünner im Winter

Schnelle Härter und Verdünner im Winter

Wenn die ersten kühleren Tage kommen, dann beginnen die Überlegungen, auf welche Weise sicher Lackarbeiten ausgeführt werden können. Die Arbeitszeit verlängert sich nämlich bedeutend – die Kunden jedoch wollen nicht warten und fordern die gleiche Qualität der ausgeführten Reparaturen, wie über das ganze Jahr.

Bei weniger vorteilhaften Witterungsbedingungen können sogenannte „schnelle“ Verdünner und Härter helfen, die zur Verdunstung unter niedrigeren Temperaturen vorbereitet werden. Diese kurze Zeit ist mit der Geschwindigkeit der Verdunstung des Verdünners von der Oberfläche oder einer schnelleren Erschaffung chemischer Verbindungen in Bezug auf den Härter verbunden. Beim Einsatz solcher Produkte müssen wir allerdings vorsichtig sein – zur Entstehung einer Beschichtung mit der entsprechenden Widerstandsfähigkeit sind die Zeit zur Entstehung starker chemischer Verbindungen und der zur gleichmäßigen Verteilung des Lacks auf der gestrichenen Oberfläche erforderliche Zeitraum nötig. Die Einhaltung eines entsprechenden Gleichgewichts ist das Ergebnis der Garantie der reparierten Beschichtung.

Wenn wir nicht nach den Vorgaben des Herstellers verfahren, dann beschwören wir die Gefahr der Entstehung von Lackfehlern, wie etwa die Entstehung von Gasblasen, Probleme mit der Haftung, „Orangenhaut“ usw., herauf. Für die Mehrzahl der Produkte werden sowohl die obere, wie auch die untere Grenztemperatur der Anwendung angegeben. Die niedrigste Temperatur beträgt in der Regel etwa 5ºC.

„Schnelle” Verdünner und Härter verfügen einen Einsatzbereich zwischen 5 und 18ºC. Durch die Anwendung dieser Produkte können die Vorbereitungsarbeiten bedeutend beschleunigt werden. In den Technologien verschiedener Hersteller handelt es sich hierbei meist um universelle Produkte für zahlreiche Grundierungen und Decklacke.

Bei der Vorbereitung eines farblosen 2K-Decklacks können ähnliche Zusätze verwendet werden.

Worauf ist besonders zu achten?

ZAuf jeden Fall ist der Einsatz „schneller“ Produkte auf großen Flächen, unter hohen Temperaturen und bei der Bildung dickschichtiger Füllungen zu vermeiden.

Bei der Arbeit mit Basislacken kann eine schnellere Verdunstung angewendet werden, es ist jedoch darauf aufzupassen, dass keine sogenannten „Wolken“ entstehen. Dies ist ein grundlegender Mangel, der aus einer zu schnellen Verdunstung der Verdünner aus der Basisschicht folgt. In diesem Fall ist die Garantierung entsprechender Temperaturen für eine ruhige Verdunstung günstiger.

Die Verdunstung aus der Basisschicht kann dagegen mit Infrarotstrahlern beschleunigt werden – unter der Bedingung, dass die zuvor aufgetragenen Materialien auf die gleiche Weise getrocknet wurden.

Bei der Arbeit mit Infrarotstrahlern ist daran zu denken, dass Kunststoffelemente, etwa Stoßstangen, sich unter dem Einfluss der Temperatur verformen können.

Alle diese Materialien und beschleunigenden Verfahren können über das gesamte Jahr eingesetzt werden. Dies muss allerdings vernünftig und nach der von den Herstellern vorgegebenen Technologie erfolgen.